Städtische Friedhöfe München
Die Friedhöfe in München sind ausschließlich städtisch betrieben. Wenn Angehörige einen Überblick suchen oder klären möchten, welcher Friedhof in München für die gewünschte Bestattungsart, eine bestehende Grabstelle oder die familiäre Situation passend ist, hilft diese Seite bei der ersten Orientierung.
Wir haben Ihnen die städtischen Friedhöfe in München mit ihren Standorten und Besonderheiten übersichtlich zusammengestellt. So können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen und offene Fragen zu Grabarten, bestehenden Familiengräbern oder der Auswahl des passenden Friedhofs besser einordnen.
Wichtig zu wissen: Im Stadtgebiet München gibt es keine privat betriebenen Friedhöfe.
Große Aussegnungshalle vorhanden, barrierefreie Toiletten. Keine Aufbahrung oder Urnenaufbahrung vor Ort. Sehr ruhig und abgelegen für eine besinnliche Beisetzung inmitten der Natur.
Der Ostfriedhof verwaltet folgende Außenfriedhöfe:
Ohne eigene Aussegnungshalle und ohne Toiletten. Einer der ältesten Friedhöfe Münchens. Die Kirche St. Johann Baptist auf dem Gelände steht unter Denkmalschutz und ist ein bedeutendes Zeugnis der Stadtgeschichte. Keine Aussegnungshalle, jedoch Platz für Kranzabgabe und besondere Ruhe unter altem Baumbestand.
Wird durch den Ostfriedhof verwaltet.
Leichenhaus bietet nur Platz für den Sarg. Ohne eigene Aussegnungshalle, mit barrierefreien Toiletten; Kranzabgabe ist nach telefonischer Abstimmung möglich. Sehr ruhig und abgelegen für eine besinnliche Beisetzung inmitten der Natur.
Wird durch den Ostfriedhof verwaltet.
Ohne eigene Aussegnungshalle, mit barrierefreien Toiletten; Kranzabgabe ist vorab mit dem Ostfriedhof abzustimmen. Einer der ältesten Friedhöfe Münchens. Die Kirche St. Johann Baptist auf dem Gelände steht unter Denkmalschutz und ist ein bedeutendes Zeugnis der Stadtgeschichte. Keine Aussegnungshalle, Pfarrer und Redner können die Aussegnung oder Ansprache von der Halle aus halten. Besondere Ruhe unter altem Baumbestand.
Wird durch den Ostfriedhof verwaltet.
Zwei Bereiche, der Alte und Neue Teil, mit ruhigen und gepflegten Grabstätten. Die Vielfalt der Grabsteine und Grabarten spiegelt die Entwicklung der Bestattungskultur wider. 45 Sitzplätze im Neuen Teil, Toiletten sind barrierefrei.
Wird durch den Ostfriedhof verwaltet.
Aussegnungshalle mit 80 Sitzplätzen, Toilette vorhanden, beides jedoch nicht barrierefrei zugänglich. Orgel vorhanden. Bietet eine würdige letzte Ruhestätte und verschiedene Optionen für Urnenbestattungen. Unter anderem auch die pflegefreie Urnen-Sammelnische hinter einem Gitter.
Der Nordfriedhof ist bekannt für seine strenge Symmetrie, die markante Aussegnungshalle und etwa 33.000 Grabplätze. Aufbahrung und Trauerhalle mit 70 Sitzplätzen barrierefrei. Orgel und Verabschiedungsraum vorhanden.
Viele prominente Persönlichkeiten sind hier bestattet. Die Gestaltung der Grabsteine und die parkähnliche Umgebung laden zum Verweilen ein.
Der Nordfriedhof führt den Bestattungsbetrieb auf den
Kirchenfriedhöfen Oberföhring, Unterföhring,
Johanneskirchen, Freimann und Fröttmaning sowie dem
Gemeinde- und dem Parkfriedhof Unterföhring durch.
Der Westfriedhof ist als Parkfriedhof gestaltet und bietet naturnahe Wiesen sowie eine grüne Umgebung, die besonders im Frühling ein eindrucksvolles Naturerlebnis ermöglicht. Aufbahrung und Trauerhalle mit 130 Sitzplätzen barrierefrei. Orgel und Verabschiedungsraum vorhanden.
Der Westfriedhof verwaltet folgende Außenfriedhöfe:
Feldmoching
Neuhausen
Die Natur und Ruhe stehen hier im Vordergrund. Mit Aufbahrung vor Ort. Leichenhaus für Trauerfeiern mit bis zu 50 Sitzplätzen, Leichenhaus und Toiletten nicht barrierefrei. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Wird durch den Westfriedhof verwaltet.
Ein stiller Ort für den Abschied, ohne Aussegnungshalle und ohne Toiletten; Trauerfeiern finden hier in sehr reduziertem Rahmen statt. Beisetzungszeremonie ab Kapelle oder ab Grab.
Wird durch den Westfriedhof verwaltet.
Für eine ruhige und besinnliche Beisetzung ohne Aufbahrungsmöglichkeiten oder Toiletten. Es werden nur Kurzformsärge beigesetzt. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Wird durch den Westfriedhof verwaltet.
Der Waldfriedhof München ist der größte Friedhof Münchens und der älteste Waldfriedhof Deutschlands. Er wurde 1907 eröffnet, erstreckt sich über 170 Hektar und umfasst etwa 60.000 bis 65.000 Grabstätten. Als Vorbild für Waldfriedhöfe in Europa bietet er natürliche Bestattungen im Wurzelbereich von Bäumen. Aufbahrung und Trauerhalle mit 45 Sitzplätzen barrierefrei. Orgel und Verabschiedungsraum vorhanden.
Viele prominente Persönlichkeiten wie Michael Ende, Leni Riefenstahl, Heidi Brühl und Frank Wedekind haben hier ihr Grab. Die Umgebung ist von Wald und Natur geprägt und bietet im Frühling ein besonderes Naturerlebnis.
Der Waldfriedhof Alter Teil verwaltet folgende Außenfriedhöfe:
Klein, aber sehr ruhig. kleines Leichenhaus, Angehörige stehen im Freien, Stühle bei Urnentrauerfeier mgl. Toiletten nicht barrierefrei.
Ideal für Trauerfeiern in kleinerem Rahmen. Familiengräber und die familiäre Verbundenheit spielen hier eine große Rolle. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Wird durch den Waldfriedhof Alter Teil verwaltet.
Sehr ruhig und abgeschieden mit kleinem Leichenhaus. Toiletten nicht barrierefrei. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Wird durch den Waldfriedhof Alter Teil verwaltet.
Aussegnungshalle mit 100 Sitzplätzen, Orgel (Harmonium) vorhanden, Toiletten nicht barrierefrei. Die naturnahe Gestaltung und der Waldcharakter machen diesen Friedhof besonders. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Wird durch den Waldfriedhof Alter Teil verwaltet.
Sehr modern, gepflegt und ruhig, alle Beisetzungsarten möglich.
Hier finden die anonymen Beisetzungen in München statt.
Aufbahrung und Trauerhalle mit 90 Sitzplätzen barrierefrei. Orgel vorhanden.
Die naturnahe Gestaltung und die Wiesen prägen die Atmosphäre. Aufbahrung und Trauerhalle mit 50 Sitzplätzen barrierefrei. Verabschiedungsraum und Orgel vorhanden.
Die naturnahe Gestaltung und die Bedeutung der Wiesen schaffen eine friedliche Umgebung. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen. Toiletten barrierefrei.
Wird durch den Neuen Südfriedhof verwaltet.
Große Kapazität für Trauergäste und gut ausgestattete Räumlichkeiten. Aussegnungshalle mit 30 Sitzplätzen hat die Hausnummer 34. Toiletten am Verwaltungsgebäude barrierefrei.
Die Vielfalt der Grabarten und die Bedeutung als Begräbnisstätte für Persönlichkeiten machen diesen Friedhof besonders.
Der Friedhof Obermenzing verwaltet folgende Außenfriedhöfe:
Der Neue Südfriedhof in München wurde 1977 von dem Landschaftsarchitekten Gottfried Hansjakob in der für diese Zeit typischen etwas eckigen Bauweise angelegt. Aufbahrung und Trauerhalle mit 80 Sitzplätzen barrierefrei. Verabschiedungsraum und Orgel vorhanden.
Der Neue Südfriedhof verwaltet den folgenden Außenfriedhof:
Historische Grabsteine und die kleine parkähnliche Gestaltung machen ihn zu einem besonderen Ort. Aussegnungshalle mit 30 Sitzplätzen. Graberwerb nur unter bestimmten Voraussetzungen. Toiletten barrierefrei. Wird durch den Friedhof Obermenzing verwaltet.
Ruhiger Nebenfriedhof im Münchner Westen mit Aufbahrung vor Ort und guter Orientierung für Angehörige. Aussegnungshalle mit 25 Sitzplätzen. Warteraum vorhanden. Toiletten barrierefrei. Wird durch den Friedhof Obermenzing verwaltet.
Standort
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Herausforderungen und Trends
Friedhöfe stehen vor Herausforderungen durch den Wandel der Bestattungskultur: Es gibt einen starken Trend zu Urnen-, Wald- und pflegefreien Rasengräbern, die das traditionelle Sarg-Wahlgrab zunehmend verdrängen. Urnengräber und Urnenwände sind mittlerweile Standard auf fast allen Friedhofstypen. Städtische Friedhöfe werden von der Gemeinde verwaltet und bieten verschiedene Grabarten wie Reihengräber und Wahlgräber, während kirchliche Friedhöfe oft traditionell gestaltet sind. Friedhöfe werden zunehmend in naturnahe Grünflächen oder pflegeleichte Rasenbestattungsfelder umgewandelt und dienen als grüne Oasen und Biotope für den Artenschutz. Die Tradition der Steinlegung auf jüdischen Friedhöfen bleibt erhalten. Die Anzahl der Besucher und die Bewertungen vieler Münchner Friedhöfe zeigen ihre große Bedeutung als Ruhestätten, Orte der Erinnerung und als Teil des kulturellen Erbes der Stadt.
Friedhöfe stehen aktuell vor Herausforderungen durch den Wandel der Bestattungskultur, sinkende Einnahmen und steigende Pflegekosten. Gleichzeitig werden sie zunehmend als grüne Oasen und Biotope für den Artenschutz geöffnet, um ihre Attraktivität für die Allgemeinheit zu steigern.
Wir sind im Trauerfall erreichbar und stehen mit sofortigem Rat und Tat zur Seite.

Kundenstimmen
Ich möchte mich bei Euch ganz herzlichst bedanken, dass Ihr einen tollen Job gemacht habt rund um die Beerdigung von meinem Papa. Ihr habt immer meine E-Mails schnell beantwortet und wart immer sehr freundlich und hilfsbereit.

Bettina S.
Es war wirklich eine würdige schöne Trauerfeier mit einem gefühlvollen musikalischen Rahmen! Ein herzliches Dankeschön an das ganze AVE-Team!

Marion M.
Ich wollte mich noch vielmals bei Ihnen bedanken, dass alles so gut und reibungslos geklappt hat und dass Sie und ihre Kollegin so eine tolle Unterstützung waren.

Jan V.
Ich wollte mich noch vielmals bei Ihnen bedanken, dass alles so gut und reibungslos geklappt hat und dass Sie und ihre Kollegin so eine tolle Unterstützung waren.

Jan V.
Trauerredner
Jeder von uns gegangene Mensch hinterlässt Erinnerungen. Erinnerungen die in ihrer Form im Rahmen der Trauerbewältigung als amüsant, schmerzend, tiefsinnig oder auch belebend wahrgenommen werden können.
Wenn eine kirchliche Aussegnung für Sie keine Option ist, Sie aber die Lebensspuren der verstorbenen Person durch eine Rede bei der Verabschiedung oder der Trauerfeier sichtbar machen wollen, finden Sie hier Wissenswertes.
FAQ
In erster Line stehen wir den Angehörigen bei einem Trauerfall zur Seite und leisten eine ganzheitliche Beratung rund um die Beisetzung.
AVE organisiert die Versorgung, das Einbetten und die Überführung der verstorbenen Person. Wir layouten und drucken IHre Sterbebilder, schalten Zeitungsanzeigen, organisieren die Verabschiedung am Grab oder zeremoniell in der Aussegnungshalle und kommunizieren für die Angehörigen mit den mitwirkenden Gewerken.
Gerne beraten Sie zu Fragen rund um die Münchener Friedhöfe und vermitteln nützliche Kontakte zu Floristen.
Der Verstorbene sollte innerhalb von 36 Stunden nach Feststellung des Todes abgeholt bzw. überführt werden. Sofern diese Frist verlängert werden soll, muss dies beantragt werden.
In der Regel ist es vollkommen ungefährlich eine verstorbene Person zu berühren. Sofern die verstorbene Person schon zu Lebzeiten eine ansteckende oder gefährliche Krankheit hatte, sollten Sie auch nach Eintritt des Todes diese nicht berühren.
Fragen Sie bitte im Zweifel den behandelnden Arzt.
Da organisches Material schwer von selbst brennt, wird in Krematorien der Brennwert des Sargholzes mit eingerechnet. Das bedeutet, dass weniger Energie aufgebracht werden, muss um den Verbrennungsvorgang zu starten. Die Wände des Kremationsofens strahlen eine immens hohe Hitze ab, sodass der Sarg direkt nach dem Einfahren in den Ofen Feuer fängt.
Der Begriff des sog. „Leichengift“ wurde vermehrt im 19. Jahrhundert geprägt. Heutzutage spricht man von Ptomaine, die bei mikrobieller Zersetzung freigesetzt werden. Diese sind bei manchen Verstorbenen der Ursprung des Leichengeruchs, der jedoch nicht schädlich oder gesundheitsgefährdend ist.