Ein Todesfall stellt das Leben von einer Minute auf die nächste auf den Kopf. In dieser Ausnahmesituation ist es schwer, klar zu denken – und gleichzeitig müssen wichtige Aufgaben und Formalitäten zeitnah organisiert werden. Viele Angehörige fragen sich in dieser Situation zuerst: Was tun im Todesfall und was ist jetzt wirklich wichtig? Wir von AVE Bestattungen helfen Ihnen in München und im Umland Schritt für Schritt, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Abschied nehmen.
Damit Sie einen Überblick behalten, finden Sie hier eine praktische Checkliste mit den wichtigsten ersten Schritten – gegliedert nach Situation, Zeitfenster und den Fragen, die Angehörige in den ersten Stunden am häufigsten beschäftigen.
Wenn Sie unsicher sind, was jetzt zuerst wichtig ist, rufen Sie uns gerne an unter 089 74 12 03 07. Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte ruhig und verständlich. Auf Wunsch kommen wir auch zu Ihnen nach Hause – Hausbesuche sind im Münchner Stadtgebiet möglich.
Was tun im Todesfall – die ersten Schritte
Wenn ein Mensch verstorben ist, müssen nicht sofort alle Entscheidungen getroffen werden. Wichtig ist zunächst, den Tod ärztlich feststellen zu lassen, die ersten Unterlagen zu sichern und sich einen Überblick zu verschaffen. Vieles Weitere kann anschließend Schritt für Schritt geordnet werden.
- ärztliche Feststellung des Todes veranlassen bzw. die Todesbescheinigung ausstellen lassen,
- wichtige Angehörige oder Vertrauenspersonen informieren,
- erste Unterlagen bereitlegen,
- bei Bedarf ein Bestattungsunternehmen kontaktieren.
Gerade in den ersten Stunden entsteht oft das Gefühl, sofort sehr viel entscheiden zu müssen. Nach unserer Erfahrung lässt sich vieles in Ruhe ordnen, wenn zunächst die richtigen ersten Schritte eingeleitet werden.
Todesfall zuhause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim – was ist unterschiedlich?
Todesfall zuhause
Tritt der Sterbefall zuhause ein, sollten Angehörige zunächst den Hausarzt verständigen. Ist dieser nicht erreichbar, kann der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 angerufen werden. Im Rahmen der ersten Leichenschau stellt der Arzt den Tod fest und füllt die Todesbescheinigung aus.
Wenn der Hausarzt erreichbar ist, ist das oft der naheliegendere erste Schritt. Beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 sollte man nicht unbedingt von einem sofortigen Eintreffen ausgehen. Bei akuten Notfällen oder wenn unklar ist, ob noch Lebensgefahr besteht, ist weiterhin die 112 richtig.
Todesfall im Krankenhaus
Verstirbt ein Mensch im Krankenhaus, wird das medizinische Personal vor Ort tätig. Die Klinik veranlasst die ärztliche Todesfeststellung, und der Arzt stellt die Todesbescheinigung aus. Angehörige müssen hier nicht selbst einen Arzt rufen.
Todesfall im Pflegeheim oder Hospiz
Auch im Pflegeheim oder Hospiz wird die ärztliche Feststellung des Todes in der Regel durch das Personal veranlasst. Die Todesbescheinigung wird dann durch den hinzugezogenen Arzt ausgestellt. Angehörige müssen also auch hier nicht selbst einen Arzt organisieren.
Gerade nach einem Sterbefall im Heim oder Hospiz entsteht bei Angehörigen oft das Gefühl, schnell entscheiden zu müssen. Vieles lässt sich jedoch in Ruhe ordnen. Wenn Sie möchten, unterstützen wir Sie auch in der Abstimmung mit der Einrichtung direkt. Hilfreich ist es, wenn Sie die genaue Bezeichnung der Station oder möglichst auch eine Durchwahl der Ansprechperson im Heim oder Hospiz bereithalten.
Todesfall an einem öffentlichen Ort
Tritt der Sterbefall an einem öffentlichen Ort oder im Zusammenhang mit einem Unfallgeschehen ein, sollte sofort die 112 angerufen werden. Polizei und Rettungsdienst leiten dann die nächsten Schritte ein.
Wenn Sie bei den oben genannten Schritten nicht sicher sind, was in Ihrer Situation jetzt zu tun ist, erreichen Sie uns unter 089 74 12 03 07. Wir helfen Ihnen dabei, die nächsten Schritte einzuordnen.
Welche Unterlagen werden im Todesfall benötigt?
Die wichtigsten Unterlagen sind zunächst die Todesbescheinigung und die Personenstandsurkunden der verstorbenen Person. Letztere finden sich häufig im Familienbuch oder in den persönlichen Unterlagen.
Hilfreich sind insbesondere:
- Todesbescheinigung,
- Personalausweis oder Reisepass der verstorbenen Person,
- Geburtsurkunde,
- Heiratsurkunde, Sterbeurkunde des Ehepartners oder Scheidungsurteil, je nach Familienstand,
- Krankenkassenunterlagen,
- Rentenunterlagen,
- Versicherungsunterlagen,
- Unterlagen zu einer bestehenden Bestattungsvorsorge, falls vorhanden.
Wenn bereits feststeht, dass eine anonyme Bestattung in München gewünscht ist, sollte eine entsprechende schriftliche Willenserklärung möglichst direkt mit den übrigen Unterlagen bereitgelegt werden. Wenn eine solche Erklärung der verstorbenen Person vorliegt, erleichtert das die weitere Organisation.
Wenn bereits ein Familiengrab oder eine bestehende Grabstelle vorhanden ist, sind außerdem Unterlagen zu bestehenden Familiengräbern und Nutzungsrechten hilfreich. Wenn Sie diese Unterlagen finden, können Sie sie gerne schon bereitlegen. Für die Organisation ist es wichtig zu wissen, ob eine Beisetzung in einer bestehenden Grabstelle in München möglich oder gewünscht ist.
Fehlende Unterlagen sind kein Grund zur Sorge. Vieles kann nachgereicht oder beschafft werden. Entscheidend ist, zunächst die wichtigsten Unterlagen zusammenzutragen und die nächsten Schritte zu ordnen.
Was in den ersten 24 Stunden wichtig ist
In den ersten 24 Stunden geht es vor allem darum, Ruhe in die Situation zu bringen und die ersten organisatorischen Fragen zu klären. Nicht alles muss sofort entschieden werden. Gerade die Frage nach der Bestattungsart kann innerhalb der Familie oft in Ruhe besprochen werden – besonders dann, wenn keine schriftlichen Wünsche oder Vorsorgeunterlagen vorliegen.
Wichtig ist zunächst:
- dass die ärztliche Feststellung des Todes initiiert ist,
- dass die Todesbescheinigung vorliegt,
- dass die wichtigsten Angehörigen informiert sind,
- dass erste Personenstandsurkunden bereitgelegt werden,
- dass ein Ansprechpartner für die nächsten Schritte feststeht.
Wenn innerhalb der Familie bereits klar ist, dass eine anonyme Bestattung in München gewünscht ist, sollte die entsprechende schriftliche Willenserklärung möglichst früh herausgesucht und bereitgelegt werden.
Gerade bei Haus- und Heimsterbefällen kann eine persönliche Abschiednahme nur in einem begrenzten Zeitfenster möglich sein. Deshalb ist es sinnvoll, diesen Punkt früh anzusprechen, wenn Angehörige noch einmal in Ruhe Abschied nehmen möchten.
Wenn Sie das Gefühl haben, vor einem Berg von Aufgaben zu stehen, ist das völlig normal. In einem ersten Gespräch lässt sich meist schnell klären, was jetzt wichtig ist und was noch warten kann. Sie erreichen uns telefonisch unter 089 74 12 03 07.
Wer im Todesfall informiert werden muss
Viele Angehörige empfinden es als entlastend, sich früh eine kleine Liste mit den zu informierenden Stellen anzulegen. Was davon sofort wichtig ist und was auch in den nächsten Tagen erledigt werden kann, hängt von der persönlichen Situation ab.
Oft zeitnah relevant sind zum Beispiel:
- enge Angehörige und Bezugspersonen,
- Arbeitgeber, wenn die verstorbene Person berufstätig war,
- Versicherungen,
- gegebenenfalls Vermieter oder wichtige Vertragspartner.
Die Sterbefallanzeige beim Standesamt und die Beantragung der Sterbeurkunden übernehmen wir für Sie. Auch die Benachrichtigung von Krankenkasse und Rentenversicherung läuft über uns. Wenn Angehörige möchten, können sie Krankenkasse und Rentenversicherung zusätzlich selbst schon frühzeitig informieren.
Wichtig ist nicht, alles sofort abzuhaken zu wollen, sondern die Reihenfolge sinnvoll zu priorisieren.
Regionale Hinweise für München und das Umland
Im Trauerfall ist es oft eine große Erleichterung, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Wir begleiten Angehörige in München und im Umland und unterstützen auf Wunsch auch mit Hausbesuchen in München und Umland. Viele Gespräche lassen sich in der vertrauten Umgebung zuhause ruhiger und klarer führen.
Wir unterstützen Sie auch bei Abstimmungen mit Pflegeheimen, Hospizen, Kliniken und Friedhöfen in München und im Umland. Gerade wenn von einer Einrichtung bereits Druck entsteht, hilft es oft, wenn wir die nächsten Schritte mit Ihnen sortieren und bei Bedarf auch direkt in die Kommunikation gehen.
Wenn bereits bestehende Familiengräber oder Grabstellen auf Münchner Friedhöfen vorhanden sind, ist das für die Organisation besonders wichtig. In solchen Fällen hilft es, Unterlagen zu Grabstellen, Nutzungsrechten oder früheren Beisetzungen schon einmal herauszusuchen. So lässt sich früh klären, ob eine Beisetzung in einer bestehenden Grabstelle möglich ist.
So unterstützen wir Sie Schritt für Schritt
Viele Angehörige fühlen sich nach einem ersten Gespräch vor allem deshalb entlastet, weil die Aufgaben danach nicht mehr als unüberschaubarer Berg vor ihnen stehen. Gemeinsam lässt sich meist schnell klären, was jetzt unmittelbar wichtig ist, welche Entscheidungen noch Zeit haben und welche Unterlagen zuerst gebraucht werden.
Wir unterstützen Sie dabei Schritt für Schritt – telefonisch und auf Wunsch auch persönlich bei Ihnen zuhause im Münchner Stadtgebiet.
Wenn Sie möchten, nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf:
Telefon: 089 74 12 03 07
Kontaktformular aufrufen
Wenn bereits Vorsorgeunterlagen vorhanden sind, finden Sie weitere Informationen auch hier: Bestattungsvorsorge München.
Wenn eine naturnahe Bestattungsform in Betracht kommt, finden Sie hier weitere Informationen: Naturbestattung München.
Häufige Fragen zum Todesfall
Was muss ich im Todesfall sofort tun?
Zunächst sollte der Tod ärztlich festgestellt werden. Danach ist wichtig, die Todesbescheinigung zu sichern, die engsten Angehörigen zu informieren und die nächsten Schritte in Ruhe zu ordnen.
Was ist bei einem Todesfall zuhause zu tun?
Bei einem Sterbefall zuhause sollten Sie zunächst den Hausarzt verständigen. Ist dieser nicht erreichbar, kann der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 angerufen werden. Bei akuten Notfällen gilt weiterhin 112.
Welche Unterlagen werden zuerst benötigt?
Besonders wichtig sind zunächst die Todesbescheinigung und die Personenstandsurkunden der verstorbenen Person. Häufig finden sich diese Unterlagen im Familienbuch oder in den persönlichen Dokumenten.
Muss im Todesfall sofort alles entschieden werden?
Nein. Gerade in den ersten Stunden müssen nicht alle Fragen sofort abschließend geklärt werden. Vieles lässt sich Schritt für Schritt ordnen.
Unterstützen Sie auch bei Pflegeheimen, Friedhöfen und bestehenden Grabstellen in München?
Ja. Wir unterstützen Angehörige in München und im Umland auch bei der Abstimmung mit Pflegeheimen, Hospizen, Kliniken und Friedhöfen sowie bei Fragen zu bestehenden Familiengräbern und Nutzungsrechten.










