Sterbebilder, Trauerkarten, Einladungen zum Leichenschmaus und Danksagungen. Wir setzen und drucken im eigenen Haus, dadurch sind wir nicht an die Vorlaufzeiten einer Druckerei gebunden. Sie können jede Drucksache selbst gestalten oder uns die Gestaltung überlassen, der Preis ist derselbe.
Was wir drucken
Sterbebild
143 x 105 mm, offen ohne Falz, beidseitig farbig auf 220 g Rössler-Papier
Innen Porträt, Name, Lebensdaten und Spruch, außen ein Motiv. Wird bei der Trauerfeier verteilt.
Trauerkarte
175 x 110 mm, einseitig schwarz-weiß auf 220 g Rössler-Papier, mit festem schwarzem Rand
Geht per Post an alle, die zur Trauerfeier kommen sollen. Enthält Name, Lebensdaten, Spruch, die Angehörigen sowie Ort und Zeit der Feier.
Einladung zum Leichenschmaus
85 x 55 mm, Visitenkartenformat, in 10er-Schritten bestellbar
Nicht jeder Trauergast ist zum Essen eingeladen. Die kleine Karte klärt das, ohne dass jemand nachfragen muss: Lokal, Adresse und Uhrzeit. Wird bei der Trauerfeier gezielt verteilt oder vorab in die Trauerkarte gelegt.
Die Gestaltung ist immer enthalten, ob Sie selbst gestalten oder wir. Die Einladungskarte drucken wir zusammen mit Sterbebild oder Trauerkarte.
Danksagung. Nach der Beerdigung an alle, die kondoliert, geholfen oder gespendet haben. Format und Papier wie bei der Trauerkarte.
Todesanzeige. Wir setzen die Anzeige und schalten sie bei der Zeitung. Die Anzeigenkosten des Verlags geben wir ohne Aufschlag weiter.
Selbst gestalten oder gestalten lassen
Im Konfigurator wählen Sie einen fertigen Design-Vorschlag, tragen Name, Lebensdaten und einen Spruch ein und laden das Foto hoch. Das reicht für ein fertiges Ergebnis. Wer mehr Einfluss will, klappt die Detailbearbeitung auf und verschiebt Texte, wechselt Schriften, wählt ein anderes Kreuz oder ein anderes Motiv für die Außenseite. Die Vorschau zeigt die ganze Zeit die Originalgröße.
Viele Angehörige machen das abends, wenn die Behördengänge erledigt sind. Wer dafür keinen Kopf hat, schickt uns Foto und Text, und wir gestalten. Bei einem Hausbesuch setzen wir uns auf Wunsch direkt mit Ihnen zusammen.
In beiden Fällen prüfen wir jeden Entwurf persönlich, bevor gedruckt wird, und Sie geben den Korrekturabzug frei.
Wann was gebraucht wird
Die Trauerkarte hat es am eiligsten. Sie muss raus, sobald Termin und Ort feststehen, damit die Post sie rechtzeitig zustellt. In München liegen zwischen Todesfall und Trauerfeier meist ein bis zwei Wochen, für den Versand bleiben also wenige Tage.
Das Sterbebild wird erst zur Trauerfeier gebraucht. Hier ist etwas mehr Luft, was praktisch ist, weil oft noch ein Foto gesucht wird. Die Einladung zum Leichenschmaus entsteht meist zusammen mit dem Sterbebild, sobald das Lokal steht.
Die Danksagung folgt später, üblich sind zwei bis sechs Wochen nach der Beerdigung. Wenn es schnell gehen muss, rufen Sie an. Wir drucken selbst und können kurzfristig reagieren.
Wie viele Stück?
Beim Sterbebild rechnen Sie mit etwas mehr als der erwarteten Gästezahl, üblich sind 50 bis 100 Stück. Angehörige nehmen oft mehrere mit, für Nachbarn oder Verwandte, die nicht kommen konnten. Bei der Trauerkarte zählen Sie die Haushalte, nicht die Personen. Einladungskarten gibt es in 10er-Schritten, gezählt werden nur die Gäste, die zum Essen eingeladen sind. Das sind oft deutlich weniger als bei der Trauerfeier.
Häufige Fragen
Können wir ein altes Foto verwenden?
Das schönste Foto ist ein Gruppenbild. Geht das?
Wie kommen die Sprüche zustande?
Was kostet der Trauerdruck?
Gestaltet ihr auch, wenn die Bestattung nicht über euch läuft?
Muss es unbedingt ein Sterbebild sein?
Woher das Sterbebild kommt
Das Sterbebild ist eine regionale Sache. In Altbayern, also Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz, dazu in Schwaben, gehört es bis heute selbstverständlich zur Beerdigung. Im größten Teil des übrigen Bundesgebiets gibt es nichts Vergleichbares, weshalb Zugezogene oft zum ersten Mal auf einer Beerdigung damit in Berührung kommen.
Entstanden ist der Brauch in den Niederlanden, 1840 erreichte er Bayern. Anfangs bedruckte man die Rückseite gewöhnlicher Heiligenbildchen mit Namen und Lebensdaten. Eigene Sterbebilder mit schwarzem oder silbernem Trauerrand kamen ab etwa 1860 auf. Verteilt wurden sie beim Requiem an die Kirchgänger, verbunden mit der Bitte um ein Gebet, danach wanderten sie als Einmerker ins Gebetbuch. Je nach Gegend heißt dasselbe Stück Papier Totenbild, Sterbezettel, Trauerbild, Leichenzettel oder Leidbild.
Wie lange die Bildchen aufbewahrt werden, zeigt das Sterbebilderprojekt des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde: über anderthalb Millionen erfasste Sterbebilder, zugänglich für die Familienforschung (Stand März 2026). Aus dem Andenken von der Beerdigung wird nach ein paar Jahrzehnten nicht selten das letzte Foto, das in einer Familie von einem Menschen noch kursiert. Deshalb lohnt sich Sorgfalt bei der Auswahl.